Sonntag, 17. Mai 2009

Welch ein Empfang in Quito - die Sonne strahlte und der Himmel war blau, als ich aus unserem Fenster am Samstag morgen schaute.
Der Blick aus unserem "Dachzimmer-Apartment" auf den Frühstücksraum. Wir wohnen in einem kleinen Hostal namens Toa  - dies wird durch Reno (Schweizer) und Suse (Deutsch) liebevoll gemanget. Beide managen auch die Lodge am Cotopaxi.


Die Treppe zu unserem Quito Refugium.





Man kann erkennen, es ist hier etwas frischer als auf Galapagos.


Der heutige Sonntag hat uns in die Altstadt von Quito verschlagen. Die Gassen erinnern einen sehr an Spanien.

Maxime, Gregory und ich am spazieren in der "La Ronda" - diese Strasse war die Strasse der Bohemians - in der Vergangenheit. Man findet aber immer noch hinter fast jeder Tür eine Bar, Cafe, Galerie...



Maxime, Nadine & Gregory laufen den "Roco" runter - Richtung Altstadt.


Heute ist autofreier Sonntag in der Altstadt  aber man muss sich nun vor den Velos "fürchten" anstatt vor den Taxis.

Erinnert die Kirche nicht an Spanien?







Morgen geht unsere Reise um 09.00 zum Cotopaxi - und hoffentlich bleibt uns das Wetter und der gute Reiseengel weiterhin treu.

Donnerstag, 14. Mai 2009

Es ist Donnerstag Abend, 14. Mai 2009 und morgen heisst es Abschied nehmen nach knapp vier Monaten, denn unsere Reise geht nun zum Cotopaxi/Anden.

Daniel F. fragte mich diese Woche, ob ich bereit bin für die Heimreise - ich musste lange darüber nachdenken- und es fielen mir die Gedanken von Seneca ein - es kommt mehr darauf an, wie du kommst, als wohin du reist, deshalb sollten wir unser Herz nicht einem bestimmten Ort verschreiben. Es gilt die Einsicht zum Lebensgrundsatz zu machen, das man nicht für einen einzelnen Winkel geboren ist, sondern, dass die ganze Welt unser Vaterland ist. 

Galapagos wird immer ein Teil meiner Geschichte sein und die Sonne und das Meer werde ich immer im Herzen tragen, aber Heimat ist dort wo man Familie & Freunde hat - und das kann überall sein.
Wenn ich mich frage, was ich eigentlich von Galapagos mitbekommen habe als Kind - ist es sicher die Sorglosigkeit, Lebensfreude und den Optimismus. Maxime und Gregory haben diese positive Sorglosigkeit auch etwas erleben und geniessen können.
Beide sind in den vergangenen vier Monaten "gewachsen".








Ich habe viel Zeit mit ihnen verbringen können und bin dafür dankbar und bin obendrein sehr glücklich, dass Maxime und ich nun an der selben Stelle schwimmen gelernt haben - mit einem Abstand von 36 Jahren.
























Das Meeresrauschen und diese Sonnenuntergänge werde ich vermissen - und wenn du Leser einmal den Weg nach Galapagos findest - nimm dir Zeit und geniesse diesen Moment....


Sonntag, 10. Mai 2009

Es ist Sonntag Abend (10.05.) und ich versuche gerade die letzten 14 Tage Revue passieren zu lassen. Es ist wieder sehr viel passiert (abgesehen von unser Bindehautentzündung, die mich immer noch etwas stört beim Schreiben), viele schöne, lustige, traurige und nachdenkliche Momente. Der Geburtstag von Maxime war mit Sicherheit einer der Highlights, aber auch das Abschiedsessen mit lieb gewonnenen neuen Freunden war sehr schön.

Obwohl es Abschied nehmen hiess, waren wir guter Dinge, haben viel geredet, "geraucht" und geplant. Ich denke, dank den technischen Möglichkeiten heutzutage ist es einfacher in Kontakt zu bleiben - gerade habe ich mir das Facebook Galapagos Photoalbum von Jamie (helles Polo-Shirt) angeschaut.













Auch die Tage auf Isabella waren sehr intensiv - hier haben Gregory und ich einen Drachen steigen lassen - es hat mich viel Geduld gekostet, und ich habe meine eigene Ungeduld gespürt, aber das glückliche Lachen von Gregory hat alles weggewischt und es hat mich sehr stolz gemacht als er den Drachen selber im Wind steuerte.

Beim "einsteigen" ins Meer habe ich versucht Maxime beizubringen wie man die Wellen und Strömungen liesst - und als ich dies tat, kamen mir meine eigenen Erinnerungen aus meiner Kindheit auf Sylt hoch - wie mein leider verstorbener Onkel Olaf (Sylter wie meine Mutter und ihre Geschwister) mir das Schwimmen in den Wellen und Strömungen beigebracht hat - und mir die Vorteile von sog. "Trekkern" erklärte. Und nun bringe ich dies meiner Tochter bei......

Auch Nadine und Maxime haben viel Zeit für einander gefunden und dies sehr genossen, wie man sieht.



Es geht los - unsere Reise zu der Insel Isabella, ein guter Test für unsere Reise in die Anden bzgl. dem Packen.


Die Überfahrt war abgesehen vom Start, sehr ruhig. Zur Unterhaltung gab es Schlager und Popsongs (Modern Talking) - Keine Ahnung woher sie diese hatten. Nein, ich habe sie ihnen nicht gegeben.









Nadine war sehr dankbar - und glücklich für die diese ruhige Überfahrt.









Isabella ist wie St. Cruz vor ca. 30 Jahre - einfache Strassen und wenig Touristen. 


Unser Blick aus unserem Hotelzimmer.


Vor unserem Hotel am Strand. 

Sonnenuntergang
03. Mai 2009 - Maxime ist heute SECHS Jahre alt geworden - die letzten sechs Jahre sind irgendwie an mir vorbei gerauscht. Ich kann mich an ihre Geburt noch genau erinnern - als ob es gestern war! Ein sentimentaler Vater.... 

und rechtzeitig zu ihrem Geburtstag, wackelte ihr erster Zahn.





Vielen Dank für all die Geschenke, wir haben alle eingepackt und mit nach Isabella genommen.


Hier trägt Maxime gerade ihre neuen Ohrringe (mit etwas Apfel zwischen den Zähnen)






Pakete auspacken ist irgendwie doch das schönste. 

Maxime`s neue Reisetasche.






















Nach dem eindrücklichen Sonntag (Ausritt zum Vulkan Sierra Negra) gab es zur Überraschung noch die Geburtstagseistorte. Maxime und Gregory sind fast am Tisch eingeschlafen.
Maxime`s Geburtstagswunsch - eine Tour mit Pferden. Daher haben wir uns entschlossen auf den Vulkan Sierra Negra zu reiten. 

Der Ausritt war sehr angenehm und die Aussicht war phänomenal. 

Der Vulcan Sierra Negra hat einen Durchmesser von 11KM. Nach der Betrachtung dieses Kraters haben wir uns auf dem Weg zum Vulkan Chico gemacht, etwas kleiner! Der Weg führte uns durch alte Lava und neue Lava (2006)- und wenn man die Hand auf den Boden legte spürt man immer noch die Hitze.




Hier schaue ich gerade in den Krater des Chico.

Maxime und Gregory sind tapfer die 2H durch die Hitze marschiert.








Am Krater des grossen Vulkan haben unsere Pferde auf uns gewartet und uns sicher retour gebracht. Nadine, hat nach anfänglicher Skepsis zu Pferden gefallen am Reiten bekommen.